Architektur mit Auszeichnung: UZH-Bauprojekte überzeugen die Fachwelt
Vier Bauprojekte der Universität Zürich wurden in den vergangenen Jahren mit renommierten nationalen und internationalen Architekturpreisen ausgezeichnet. Die prämierten Projekte könnten unterschiedlicher kaum sein – vom Laborgebäude über ein Sporthallenprovisorium bis zur historischen Gartenanlage. Gemeinsam ist ihnen ein hoher Anspruch an Architektur, Nachhaltigkeit und den sorgfältigen Umgang mit bestehenden Ressourcen.
Gute Architektur entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis einer klaren Haltung, einer sorgfältigen Planung und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten – von der Universität Zürich und dem Hochbauamt des Kantons Zürich über die Architekturbüros und Fachplanenden bis hin zu den ausführenden Unternehmen.
Dass dieser Anspruch Wirkung zeigt, belegen gleich mehrere Auszeichnungen der vergangenen Jahre. Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Anzahl der Preise, sondern auch die Vielfalt der prämierten Projekte. Ob Neubau, Provisorium, Innenausbau oder Freiraumgestaltung – die Universität Zürich realisiert Bauvorhaben, die weit über ihre jeweilige Bauaufgabe hinaus architektonische Anerkennung finden.
Den jüngsten Erfolg erzielte das Laborgebäude Y59 am Campus Irchel. Es wurde 2026 mit dem best architects award 27 in der Kategorie Gewerbe- und Industriebauten ausgezeichnet. Die Fachjury würdigte damit ein nachhaltiges Laborgebäude, das hohe funktionale Anforderungen mit einer ressourcenschonenden Holz-Hybridbauweise verbindet. Bereits 2024 erhielt das Gebäude zudem das Nachhaltigkeitszertifikat DGNB/SGNI Gold für Laborbauten.
Bereits 2025 überzeugte das Sporthallenprovisorium am Gloriarank bei den ICONIC AWARDS gleich doppelt: als Best of Best in der Kategorie Architecture sowie als Winner in der Kategorie Circular Design. Ausgezeichnet wurden insbesondere die modulare Holzbauweise, die konsequente Kreislaufwirtschaft und die Wiederverwendbarkeit des gesamten Gebäudes.
2023 erhielt der Südflügel des Tierspitals den best architects award 24 in der Kategorie Innenausbau. Prämiert wurde die qualitätsvolle Transformation eines denkmalgeschützten Bestands in moderne Forschungs- und Arbeitsräume.
Ebenfalls 2023 wurde die Gartensequenz HGZZ mit dem Silbernen Hasen in der Kategorie Landschaftsarchitektur ausgezeichnet. Das Projekt verbindet historische Gartenanlagen behutsam zu einem zusammenhängenden öffentlichen Freiraum und zeigt beispielhaft, wie sich Denkmalpflege und zeitgemässe Nutzung miteinander verbinden lassen.
Für François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb der Universität Zürich, sind die Auszeichnungen Anerkennung und Ansporn zugleich: «Sie zeigen, dass wir Gebäude schaffen, die nicht nur funktional und nachhaltig sind, sondern auch architektonisch überzeugen. Entscheidend ist jedoch, dass sie langfristig einen Mehrwert für Forschung, Lehre und die Menschen an der UZH schaffen.»
Mehr zu den Projekten:
Laborgebäude Y59: Functional Genomics Center Zurich | Stadtuniversität UZH | UZH
Sporthallenprovisorium am Gloriarank: Sporthallenprovisorium am Gloriarank | Stadtuniversität UZH | UZH
Südflügel des Tierspitals: Erneute Architektur-Auszeichnung | Stadtuniversität UZH | UZH
Gartensequenz HGZZ: Auszeichnung für ein grünes Paradies | Stadtuniversität UZH | UZH