Teilgebiet Irchel Mitte mit Baubereichen (Übersichtsplan)

Teilgebiet Irchel Mitte

Aufwerten, verdichten, weiterentwickeln

Am Standort Irchel ist die bestehende Bebauungsstruktur, wie sie vom Architekten Max Ziegler im sogenannten «Ziegler-Richtplan» ab 1966 beschrieben wurde, denkmalgeschützt. Das bedeutet, dass die modulare Grundstruktur des Irchels mit seiner charakteristischen Architektursprache, die zentrale Fussgänger-Hauptachse und die Einbettung der Bauten in die Parklandschaft erhalten bleiben.

Stadtsilhouette

Im Teilgebiet Irchel Mitte wird der «Ziegler-Richtplan» durch die Schaffung einer sogenannten «Stadtsilhouette» ergänzt. Zur Winterthurerstrasse hin werden am Fusse von Irchel Mitte mehrere Neubauten erstellt, die den Charakter des Ankommens im Campus verstärken sollen. Die Neubauten werden von der Universität funktional genutzt werden (Gebäudetechnik, Seminarräume), sie sollen aber auch das Campus-Leben bereichern. Zu diesem Zweck sind ein Zentrumsplatz, ein Welcome Center, eine öffentliche Mensa und eine zentrale Bibliothek geplant.

Verbesserte ÖV-Anbindung

Wichtiger Bestandteil der «Stadtsilhouette» sind auch die Brückenschläge zu den Tram- und Bus-Haltestellen, die den Campus besser an den öffentlichen Verkehr anbinden werden.

Ersatzneubau für die Gebäudetechnik

Die geplante Stadtsilhouette in Irchel Mitte spielt als Entlastungsbau für die zentrale Gebäudetechnik am Campus Irchel eine wichtige Rolle. Die zentrale Gebäudetechnik versorgt den gesamten Campus Irchel entlang eines Erschliessungsrings mit Wärme, Kälte, Licht, Luft und Wasser. Aktuell befindet sie sich in UZI 1, also in der ersten Bauetappe am Irchel, die als älteste zuerst saniert werden soll. UZI 1 kann aber erst ohne Störung des Forschungs- und Lehrbetriebs saniert werden, wenn die dort angesiedelte zentrale Gebäudetechnik verlagert worden ist – in eine der geplanten Silhouetten-Bauten.