Das Tierspital am Puls des Fortschritts

Bild zur Einweihung
v.l.n.r Alexander Burkardt, Projektleiter Hochbauamt (Baudirektion Kanton Zürich), François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb (UZH), Martina Hingis (Tennisprofi), Prof. Dr. Roger Stephan, Studiendekan Vet-Suisse (UZH), Prof. Dr. med. vet. Patrick Kircher, Ärztlicher Direktor Tierspital (UZH), Zoran Ralijevic, Projektleiter Bauprojektmanagement (UZH), Prof. Dr. med. vet. Anton Fürst, Direktor Klinik für Pferdechirurgie (UZH).

Das universitäre Tierspital ist die erste Adresse für die Behandlung von speziellen Erkrankungen und die Gesundheitsprophylaxe von Tieren. Für die Untersuchung von Grosstieren wie Pferden oder Kühen kommen unter anderem Methoden der Bildgebenden Diagnostik zum Einsatz. Die dafür erforderlichen medizintechnischen Gerätschaften wie Magnetresonanztomographen und Computertomographen für die Untersuchung am stehenden Tier nehmen viel Platz in Anspruch. Zudem beschaffte das Tierspital eine Anlage für Szintigraphie. Diese Technologie stellt eine wichtige Säule der orthopädischen Untersuchung dar und konnte von der UZH bisher nicht angeboten werden.

Um den gestiegenen Flächenbedarf zu decken, wurde das Bauprojektmanagement im Januar 2021 vom Universitätsrat beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem HBA die Räume für die bildgebende Diagnostik an Grosstieren umzubauen und zu erweitern. Bereits durch den Umbau des Bestandsgebäudes konnten Flächen hinzugewonnen werden. Zusätzlich entstand mit direkter Anbindung an das Bestandsgebäude ein eingeschossiger Anbau mit Räumen für die Szintigraphieanlage, den Computertomographen samt zugehöriger Hebebockanlage sowie das Röntgengerät für Grosstiere. Ein multifunktional nutzbarer Ultraschallraum, ein zentraler Schaltraum für die Beobachtung von aussen respektive die Befundaufnahme sowie ein kleines Lager ergänzen die räumliche Infrastruktur. Der neue Gebäudeteil ist direkt mit der Bildgebung für Kleintiere verbunden.

Der Startschuss für die Bauarbeiten fiel im August 2020. Nur gerade 16 Monate später, am 9. Dezember 2021 konnten die Nutzerinnen und Nutzer das Gebäude übernehmen.  

 

Lydia Flubacher / Walter Kern

2022