Mein Campus, Meine Vision 2019

4 Fragen an: Massimo Lopes, Vorsteher Institut für molekulare Krebsforschung

Massimo Lopes
Bild: Philippe Wiget

Was macht für Sie eine Vision aus?
In der Luft den Geruch der Zukunft riechen und auf dem Boden einen Weg zeichnen,  der diese Zukunft möglich macht. 

Was muss ein Campus leisten?
Ein erfolgreicher Campus sollte den der-zeitigen Nutzerinnen und Nutzern dienen und charmant sein, um die Nutzerinnen und Nutzer der Zukunft anzuziehen.

Welcher ist ihr Lieblingsort?
Meine Wunschvorstellung ist, dass wir irgend-wann einen Stand auf dem Campus einrichten, wo Interessierte uns Wissenschaftlerinnen  und Wissenschaftler ohne Voranmeldung be-suchen und einen Einblick in die Wissenschaft auf dem Campus erhalten könnten. Einfach und visuell stark.

Es ist jetzt 13.00 Uhr. Was machen Sie um 20.50 Uhr?
Ich werde die letzten wichtigen Minuten  dieses besonderen Tages nutzen, um von meinen Söhnen zu hören, wie ihr erster  Schultag verlaufen ist.

Wir trafen Massimo Lopes um 13.00 Uhr im Y17.

4 Fragen an: Roswitha Kuhn Belaid, Studentin Geographie

Roswitha Kuhn Belaid
Bild: Philippe Wiget

Was ist für Sie eine Vision?
Für mich ist eine Vision eine Vorstellung  oder Idee, die noch nicht umgesetzt ist und Hoffnung auf eine positive Veränderung schafft.

Was muss ein Campus können?
Ein Campus muss nachhaltig, gut erschlossen, vielseitig, belebt und modern sein. Er muss Grünräume haben und eine gute Atmosphäre für Forschung, Lehre und Studium bieten.  Ausserdem sollte er Diversität fördern und Raum für Entwicklung schaffen.

Welcher ist ihr Lieblingsort?
Mein Lieblingsort ist die Irchelbar, weil ich mich hier auf den gemütlichen Sofas oder  unter den Bäumen dem Studiumsalltag ent-ziehen und einen super Blick auf den Cam - pus und den Irchelpark geniessen kann. Zu-dem gibt es hier den besten Kaffee auf  dem Campus.

Haben Sie schon Pläne für 2050? Wohin soll die Reise gehen?
2050 scheint weit weg und ich habe daher noch keine Vorstellungen oder Pläne, vor-erst konzentriere ich mich auf den Master-abschluss. Und wer weiss, vielleicht darf ich den weiterentwickelten Campus Irchel nach 2050 an der Seniorinnen und Seniorenuni- versität der UZH erleben.

Wir trafen Roswitha Kuhn um 11.10 Uhr  bei der Irchelbar.

4 Fragen an: Eva Maria Gil, Betriebsdienst Irchel

Eva Maria Gil
Bild: Philippe Wiget

Was ist für Sie eine Vision?
Eine Vision ist ein Traum oder ein wichtiges Ziel, das Planung benötigt, um es erreichen zu können. 

Seit wann kennen Sie den Campus?
Ich kenne den Campus seit dem Jahr 2002. Bis heute staune ich über das immense Wachstum der Studierendenzahlen, das ich miterle-ben darf.

Welcher ist ihr Lieblingsort?
Ich habe keinen genauen Lieblingsort. Mir gefällt einfach das tägliche «Chaos»: der grosse Menschenansturm am Morgen und dann kurz darauf die plötzliche Stille, wenn sich die Studierenden in die Hörsäle begeben. 

Haben Sie schon Pläne für 2050? Wohin soll die Reise gehen?
Für das Jahr 2050 möchte ich mich bester Gesundheit erfreuen und die Zeit mit der Familie geniessen. Ebenso will ich neue Ortschaften und neue Kulturen erkunden. Wer weiss, wo mich die Reise hinbringt! 

Wir trafen Eva Maria Gil um 10:00 Uhr im Lichthof.

4 Fragen an: Louise Martin, Doktorandin Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere

Louise Martin
Bild: Philippe Wiget

Was ist für Sie eine Vision?
Für mich bildet eine Vision den Rahmen für neue Ideen.

Seit wann kennen Sie den Campus? Inzwischen kenne ich den Campus Irchel seit gut 10 Jahren und auch zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Welcher ist ihr Lieblingsort?
Mein Lieblingsort ist die Intensivstation in der Kleintierklinik um 3 Uhr nachts, wenn die Patienten langsam Ruhe finden.

Haben Sie schon Pläne für 2050? Wohin soll die Reise gehen?
2050 ist noch undenkbar weit weg, weil ich noch gar nicht weiss, was 2020 für mich auf Lager hat.

Wir trafen Louise Martin um 07.45 Uhr in der Tierklinik.

4 Fragen an: Bettina Uhlmann, Präsidentin Quartierverein Oberstrass

Bettina Uhlmann
Bild: Philippe Wiget

Was ist für Sie eine Vision?
Eine Vision ist für mich, ein Ziel zu setzen, einen Rahmen zu schaffen, der uns ermöglicht, Ideen für die Zukunft so zu entwickeln, damit es ein stimmiges Ganzes gibt.

Was muss ein Campus können?
Ein Campus soll eine Umgebung schaffen, die den Austausch, das Zusammenspiel von Kreativität und Wissenschaft fördert. 

Welcher ist ihr Lieblingsort?
Vor der Scheune beim alten Strickhof.  
Sie weckt Kindheitserinnerungen, wir haben dort oft gespielt. 

2050 weit weg, oder in vorstellbarer Nähe? 2050 ist einerseits sehr weit weg, andererseits gut vorstellbar, etwa wenn man bedenkt, dass die Abstimmung zur Uni Irchel fast 50 Jahre  her ist. Stellt man 2050 in den Kontext dieses Generationenprojektes, dann ist es plötzlich nicht mehr so weit weg. 

Wir trafen Bettina Uhlmann um 11.45 Uhr auf dem Monte Diggelmann.

4 Fragen an: Sandra Bonacina, Hochschulsportlehrerin, ASVZ Sportcenter Irchel

Sandra Bonacina
Bild: Philippe Wiget

Haben Sie eine Vision?
Meine persönliche Vision ist, in Bewegung zu bleiben. Alles was stehen bleibt, rostet und verwelkt, alles was bewegt, bleibt frisch und lebt.

Seit wann kennen Sie den Campus?
Ich kenne den Irchel mit dem schönen Park seit Beginn meiner Studienzeit 1988.

Welcher ist ihr Lieblingsort?
Mein Lieblingsort ist das Sport Center Irchel inklusive dem Irchelpark mit der tollen  Finnenbahn.

Haben Sie schon Pläne für 2050? Wohin soll die Reise gehen?
2050 sind meine Pläne, mit Herz für meine Familie und Freunde da zu sein und zwischendurch rund um den Globus und in der schönen Schweiz zu reisen.

Wir trafen Sandra Bonacina um 9.00 Uhr im Sport Center Irchel.